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Bild des Monats - Dezember

Der alte Eingang zum Gutsfriedhof der Grafen von der Schulenburg vor 1945.

Der gräfliche Friedhof auf dem Eiskuhlenberg, im Volksmund auch Christus-Friedhof genannt, wurde 1870 von Charlotte von der Schulenburg (1798-1874), Ehefrau von Werner XXVI. Graf von der Schulenburg-Nimptsch (1797-1829), für alle Familienmitglieder der gräflichen Familienlinie und der Bediensteten des Rittergutes I angelegt. Charlotte von der Schulenburg war auch die erste, die dort 1874 begraben wurde. Sie ruht unter dem sehr schönen Kenotaph, den der ihr befreundete Prof. Fuchs (1829-1898), Dombaumeister am Kölner Dom schuf. Er hat auch das große Kreuz auf dem Friedhof entworfen. Die Stifterin des steinernen Kreuzes war Anna Georgine Gräfin von der Schulenburg-Wolfsburg, geb. 22.12.1831 in Wolfsburg, Tochter des Hans Graf von der Schulenburg (1798-1840. Zur Linken des Friedhofs lagen die Gräber der Gutsarbeiter, zur Rechten die der Förster, der Beamten, der Kutscher und der Diener. In der Mitte – unter einer gewaltigen Linde – lagen die Gräber der Angehörigen der Familie von der Schulenburg. Die Backsteinmauer mit ihrem Torbogen wurde 1957 abgerissen und ihre Steine fanden Verwendung bei Bauvorhaben in Beetzendorf. Die letzte Beisetzung auf diesem Friedhof erfolgte am 14. Januar 1958. Hertha Gräfin von der Schulenburg (geb. von Gerlach 1871-1958), Großmutter des Prof. Dr. Johann-Matthias Werner Graf von der Schulenburg fand dort ihre letze Ruhe. Heute zeugt nur noch das große Steinkreuz von dem ehemaligen Gutsfriedhof. Die Grabstätten sind verwüstet, die Natur deckt sie zu. Eine Gedenktafel erinnert jetzt an die Schändung der Friedhofsanlage zu DDR-Zeiten. Das Gräberfeld wird nun von einem hölzernen Zaun umgrenzt, errichtet nach der Wiedervereinigung.


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