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Wappen

Das Wappen wurde der Gemeinde Beetzendorf am 1. März 1938 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen, Curt von Ulrich, offiziell verliehen. Das Wappen der Gemeinde Beetzendorf zeigt: „In Silber über blauen Wellen eine dreitürmige rote Burg mit blauen Dächern. Im offenen Tore 3 (2:1) rote Adlerbeine.“ Die Burg Beetzendorf an der Jeetze (daher die Wellen) ist seit dem 14. Jahrhundert im Besitz derer von der Schulenburg gewesen, deren Wappen sind die 3 Adlerbeine entnommen.
Beetzendorf führt das Bild des Wappens nachweisbar seit über 90 Jahren im Gemeindesiegel.

Gestalter des Wappens war Staatsarchivrat Otto Korn. Otto Johannes Gotthilf Erich Korn (geb. 1898 in Wanzleben, gest. 1955 in Münster (Westfalen)) war ein deutscher Archivar und Heraldiker.

Die Familie von der Schulenburg führt in ihrem Wappen drei rote Adlerfänge mit scharfen Krallen. Im Mittelalter gab es nur drei Familien, deren Wappen drei Adlerfänge zeigten, darunter die von der Schulenburg.  Die brandenburgischen Adelsfamilien führten häufig Adlerfänge in ihrem Wappen. Wahrscheinlich wurden die Adlerfänge vom roten, märkischen Adler Brandenburgs abgeleitet. Erstmals tauchte das Wappen 1324 in einer Urkunde auf, die den Ritter Bernhard I. von der Schulenburg betraf. Bernhard I. ist der Stammvater
der weißen Familienlinie der Schulenburgs.

Informationen und Ansichten

Den Ort Beetzendorf finden Sie in Sachsen-Anhalt (Altmarkkreis Salzwedel), im Nordwesten der Altmark. Beetzendorf liegt 3 km westlich der Bundesstraße 248 rund 10 km nordwestlich von Klötze und etwa 18 km südlich der Kreisstadt des Altmarkkreises Salzwedel, am Flüsschen Jeetze. Die Gemeinde Beetzendorf umfasst eine Fläche von 9797 ha (31.12.2008). In der Gemeinde leben ca. 3267  Menschen (Stand 2013). Ortsteile der Gemeinde Beetzendorf sind Audorf, Bandau, Beetzendorf, Darnebeck, Groß Gischau, Klein Gischau, Hohentramm, Jeeben, Käcklitz, Mellin, Peertz, Poppau, Siedengrieben, Stapen, Tangeln und Wohlgemuth.  Die Gemeinde Beetzendorf ist Mitgliedsgemeinde in der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf. In Beetzendorf befindet sich seit 2010 auch der Sitz der Verbandsgemeinde.

Die Toranlage

Der “Lange Teich” im Park

Beetzendorf wurde 1200 das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Ort entwickelte sich zu einer Burgsiedlung, die bis 1945 der Familie von der Schulenburg unterstellt worden war. Beetzendorf hat spätestens seit der Besitznahme durch die Familie von der Schulenburg im 14. Jahrhundert eine zentralörtliche Funktion, als Ort von Verwaltung, Markt und Kirche. Beetzendorf entwickelte sich zu einem mittelalterlichen Flecken, aber nie zu einer Siedlung, die Stadtrechte innehatte. In den Jahren seit der Wiedervereinigung Deutschlands hat sich auch in Beetzendorf vieles verändert. Neue Gewerbebetriebe sind entstanden, alte Betriebe und Geschäfte sind verschwunden. Im Ort wurde vieles saniert oder neugebaut. Schon am 2. Oktober 1990 wurde eine Partnerschaft mit der Gemeinde Basdahl in Niedersachsen geschlossen, die bis heute Bestand hat.

Im ehemaligen “Gräflichen Park” befinden sich die Ruinen einer markgräflichen Niederungsburg, die 1345 als Erblehen an die Familie von der Schulenburg verkauft wurde. Die Burg war bis zum Dreißigjährigen Krieg wahrscheinlich die stärkste Befestigung der Altmark. Sie war wie, alle festen Plätze dieser Gegend, im Sumpf erbaut. Bewohnt war die Burg bis 1670. Danach wurden Teile der Burg abgerissen, der Rest verfiel mehr und mehr. Heute dient die Burgruine als Kulisse für die Freilichtbühne. Die Burganlage wurde im Jahr 1999 renoviert. Auf dieser Internetseite sieht man eine Rekonstruktionszeichnung, wie die Beetzendorfer Burg eventuell ausgesehen haben könnte.

Der “Gräfliche Park” wurde 1700 als Lustgarten auf den niedergelegten Wällen der Burg angelegt. Nach 1725 erfolgte eine Umgestaltung zum barocken Terrassengarten. Schon 1750 zählte dieser Park zu den schönsten Parks der Altmark. In alten Chroniken wurde diese Anlage wegen ihrer herrlichen Alleen und Obstbäume erwähnt. Ende des 18. Jahrhundert ging der Trend zur Natürlichkeit und Weite, darum erfolgte eine erneute umfangreiche Umgestaltung der Parkanlage im englischen Stil mit großen Flächen, Sichtachsen mit weiten Blicken und mehr Natürlichkeit. Es wurden viele neue und seltene Gehölze anpflanzt. Der Beetzendorfer Park mit seiner Sumpfzypressenallee, dem Teich und der Burgruine hat zu jeder Jahreszeit seinen besonderen Zauber. Teppiche von Buschwindröschen im zeitigen Frühjahr, die zart rosa Blüten des Tulpenbaumes oder das dichte Blätterdach von Edelkastanien und Schwarznussbäumen laden zu einem Spaziergang entlang der Teichanlage ein.

Blick auf Beetzendorf

Der Bergfried

Die Sumpfzypressenallee

Das ehemalige “Gräfliche Schloss”

Die Toranlage zum “Apenburger Hof”

Das Herrenhaus im “Apenburger Hof”

Die Familie von der Schulenburg teilte sich im 14. Jahrhundert in die weiße und die schwarze Familienlinie. Deshalb entstanden in Beetzendorf auch zwei große landwirtschaftliche Güter mit den dazugehörigen Herrenhäusern. Die Angehörigen der weißen Familienlinie erbauten sich am Rande der Burg das “Gräfliche Schloss” und bewirtschafteten das Gut I. Die Angehörigen der schwarzen Familienlinie hatten ihr Herrenhaus im “Apenburger Hof”, dem Gut II.

Der Mühlenteich mit der Marienkirche

Das Gymnasium in der Goethestraße

Der Steinweg mit dem Postgebäude

Mit dieser kleinen Vorstellung von Beetzendorf möchten wir Ihnen nur einen Vorgeschmack auf unseren Heimatort geben. Natürlich gibt es in Beetzendorf noch viel mehr zu sehen und zu entdecken. Am besten Sie besuchen Beetzendorf selber und machen sich ein Bild von der sympathischen Burggemeinde. Als Verein der Heimatfreunde Beetzendorf sind wir Ihnen, nach Vorabsprache, gern bei der Erforschung der Beetzendorfer Geschichte behilflich. Zum Beispiel auch mit dem Besuch unserer Heimatstube.


Beetzendorf - Geschichte in Zahlen

Durch einen Klick auf die Grafik gelangen Sie auf eine Seite, auf der wir die Entwicklung
unseres Heimatortes an Hand von Geschichtszahlen darstellen.

Wetter und Klima


 

Klimatisch gehört Beetzendorf zum Übergangsbereich des milden westeuropäischen Seeklimas und zum osteuropäischen Kontinentalklima. Der „Klima-Atlas der DDR“ von 1953 bezeichnet die Region um Beetzendorf als stark maritim beeinflusstes Binnenlandklima (die relative Nähe zur Nordsee ist zu spüren). Die mittlere Januartemperatur liegt unter 0 Grad Celsius, die mittlere Junitemperatur um 18 Grad Celsius. Die durchschnittliche jährliche Temperaturschwankung liegt bei 18 Grad Celsius. Der Jahresniederschlag liegt bei 564 mm und ist damit vergleichsweise niedrig, da er in das untere Viertel der in Deutschland erfassten Werte fällt. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im August. Die Niederschläge variieren allerdings kaum und sind sehr gleichmäßig übers Jahr verteilt.

In einem Bericht um 1700 wird das Klima in der Altmark so beschrieben:
„Die Kälte kann bey uns nicht so strenge ausfallen, als in dem untersten Theil Sibiriens... und hingegen nicht so gelinde, als in den Südlichen Theil Engelland..., obgleich beydes unter gleichen Grad mit der Altmarck lieget. Selten ereignet sich der Fall, daß Leute, wenn sie sich bey der Erntearbeit zu sehr angreiffen, von der Hitze überwältigt werden und ums Leben kommen.“